Kokosöl gegen Zecken! Hilft das?

Nun, zunächst mag es einem befremdlich erscheinen.

  • Warum sollte gerade Kokosöl gegen Zecken helfen?
  • Ist das nicht eklig den Hund damit einzureiben?

 

Aber fangen wir von Vorne an: 

Niemand mag Zecken. Und die "klassischen" Mittel die wir verwenden, sei es nun ein Scalibor-Halsband, das Frontline oder Exspot "Spoton" und viele weitere wirken zwar (teilweise ganz) gut, aber:

 

All diese Präparate enthalten: NERVENGIFT

 

Es gibt viele Hunde die darauf allergisch reagieren. Manche sogar mit Lähmungserscheinungen, Atemnot, Krämpfen etc.

 

Und natürlich ist es deutlich zu hinterfragen, ob es denn gut ist, wenn ich meinen eigenen Hund mit Nervengift "behandele".

 

Und jetzt kommen wir zum Kokosöl:

 

Natives Kokosöl enthält viel Laurinsäure. Wichtig ist, dass es kein industriell gefertigtes Kokosöl ist, denn darin ist die Menge der Laurinsäure zu gering.

 

In einer klinischen Studie wurden ca. 80% der Zecken mit Laurinsäure auf der Haut abgewehrt.

 

Es stimmt also: Wenn ich meinen Hund mit Kokusöl einreibe, dann ist er auch vor Zecken geschützt.

 

Vorteile:

  • Natürliches Produkt ohne Nebenwirkungen
  • Keine Folgen beim streicheln eines behandelten Tieres
  • Pflegt Fell und Haut

 

Nachteile:

  • Die Wirkung ist begrenzt. Sie hält maximal 6 Stunden an. Somit muss der Hund ggf. mehrmals täglich behandelt werden.

 

Anwendung:

Der Hund wird vor dem Spaziergang mit etwas Kokosöl behandelt (einreiben und einmassieren).

 

 

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